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Vor ein paar Wochen haben wir auf Social Media den ersten Beitrag unserer Serie „Digitale Souveränität im Alltag“ veröffentlicht. Der Plan war: Wir wollten proprietäre Software bekannten Open-Source-Lösungen gegenüberstellen und zeigen, welche Alternativen es gibt. 

Als wir mit der Vorbereitung des zweiten Artikels begonnen haben, wurde uns jedoch klar, dass dieser Ansatz zu kurz greift. Denn die Software ist gar nicht das Entscheidende. Keine Organisation wird unabhängiger, nur weil sie ein anderes Produkt einsetzt. Unabhängigkeit entsteht dort, wo Menschen gute Entscheidungen treffen, Prozesse sinnvoll gestalten und Technologien bewusst auswählen. 

Deshalb haben wir uns entschieden, nicht nur den Schwerpunkt unserer Serie zu verändern, sondern auch ihren Namen. 

Aus „Digitale Souveränität im Alltag“ wird: „Der Weg zur digitalen Souveränität“ 

Denn genau darum geht es. Digitale Souveränität ist kein Zustand, den man mit einer einzigen Entscheidung erreicht. Sie entsteht Schritt für Schritt. 

Durch viele kleine und große Entscheidungen darüber, 

  • wie Menschen zusammenarbeiten, 
  • wie Informationen verfügbar bleiben, 
  • wie Prozesse ineinandergreifen, 
  • wie Wissen aufgebaut und weiterentwickelt wird 
  • und welche Rolle Technologie dabei übernimmt. 

Natürlich werden wir auch weiterhin konkrete Lösungen vorstellen und zeigen, welche Alternativen es gibt.  Aber das wird künftig nur noch ein Teil der Geschichte sein. 

Viel wichtiger ist die Frage: Wie entwickeln Organisationen eine IT-Landschaft, die langfristig unabhängiger, wirtschaftlicher und zukunftsfähiger wird? 

Hier sehen wir auch unsere Aufgabe: Wir begleiten Organisationen dabei, ihre IT-Landschaft Schritt für Schritt weiterzuentwickeln – mit den Lösungen, die langfristig zu ihren Anforderungen passen. Manchmal mit Open Source. Manchmal auch vorerst noch mit proprietären Lösungen. Sehr oft mit einer sinnvollen Kombination aus beidem. 

Denn digitale Souveränität bedeutet für uns nicht, sich für eine Technologie zu entscheiden. 
Sondern die Freiheit zu haben, für die eigene Organisation die richtige Entscheidung zu treffen. 

Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam mit Ihnen zu gehen.